Multifunktionale KNX-Touchpanels: Die zentrale Schnittstelle für die Steuerung intelligenter Gebäude

Multifunktionale KNX-Touchpanels: Die zentrale Schnittstelle für die Steuerung intelligenter Gebäude

Unsere modernen KNX-Panels sind weit mehr als nur reine Bedienelemente. Als zentrale All-in-one-Lösung verbinden sie Gebäudesteuerung, Visualisierung und weitere Funktionen in einem System. Erfahren Sie in diesem Blogbeitrag, welche Vorteile unsere multifunktionalen Touchpanels bieten, für welche Anwendungen sich unsere Touchpanelfamilie – bestehend aus Controlmicro, Control 12, Control 16 und Controlpro – eignet und warum Systemoffenheit, Erweiterbarkeit und eine moderne KNX-Visualisierung heute entscheidende Faktoren für eine zukunftssichere Gebäudeautomation sind.

Mehr als nur ein Touchpanel

Wer heute ein smartes Gebäude plant, steht vor einer Vielzahl an Anforderungen. Eine wesentliche Rolle spielt dabei die Gebäudeautomation. Sie sollte zuverlässig funktionieren, sich intuitiv bedienen lassen und unterschiedlichste Systeme miteinander vernetzen. Gleichzeitig erwarten Bauherren, Systemintegratoren und Nutzer, dass sich Beleuchtung, Beschattung, Heizung, Türkommunikation sowie Kameras zentral steuern lassen oder dass sich Energieflüsse übersichtlich visualisieren lassen. Und all dies soll sowohl in Ein- oder Mehrfamilienhäusern, Bürogebäuden, Hotels als auch anderen öffentlichen Einrichtungen möglich sein.

Mit jeder zusätzlichen Funktion wachsen jedoch auch die Herausforderungen bei Planung, Bedienung und langfristigem Betrieb. Die Gebäudeautomation soll komplexe Abläufe vereinfachen und nicht komplizierter machen. Deshalb sind Lösungen gefragt, die unterschiedliche Funktionen in einer zentralen Bedienoberfläche zusammenführen, sich flexibel an verschiedene Projekte anpassen und auch zukünftigen Bedürfnissen der Anwender gerecht werden.

Damit verändert sich auch die Rolle von Touchpanels, die bei den unterschiedlichen Projekten zum Einsatz kommen. Ein KNX-Panel ist längst nicht mehr nur eine Bedieneinheit an der Wand, sondern hat sich zur zentralen Schnittstelle zwischen Mensch und intelligenter Gebäudetechnik entwickelt. Moderne KNX-Touchpanels können heute weit mehr als nur einzelne Funktionen steuern. Sie bilden die Grundlage für eine intuitive und komfortable Bedienung komplexer Gebäude.

Doch welche Eigenschaften muss ein Touchpanel heute mitbringen, um diesen Anforderungen gerecht zu werden? Genau diese Frage beantworten wir im Folgenden.

PEAKnx Touchpanels in unterschiedlichen Einbausituationen im Smart Home

Welche Anforderungen moderne Gebäude heute an ein Touchpanel stellen

Bei der Auswahl eines KNX-Touchpanels spielen Displaygröße, Design oder der passende Montageort zwar eine Rolle, es geht jedoch um viel mehr. Viel entscheidender ist die Frage, welche Aufgaben das Panel im Gebäude übernehmen soll. Dient es ausschließlich der Bedienung einzelner Funktionen oder soll es zugleich die Visualisierung übernehmen, als KNX-Server arbeiten, Energieflüsse darstellen und die Türkommunikation integrieren? Soll sich außerdem das Gebäude per App steuern lassen? Und kann die Lösung auch in Zukunft an neue Aufgaben angepasst werden?

Je nach Gebäude und Nutzung unterscheiden sich die Anforderungen. Während in einem Einfamilienhaus häufig Komfort und Energieeffizienz im Vordergrund stehen, müssen in Bürogebäuden, Hotels oder öffentlichen Einrichtungen beispielsweise mehrere Nutzergruppen berücksichtigt, unterschiedliche Zugangsberechtigungen verwaltet oder eine größere Anzahl von Räumen, Etagen oder weiteren Gebäudebereichen zentral gesteuert werden. Einige Anforderungen gelten jedoch unabhängig vom jeweiligen Projekt.

Steuerung verschiedener Gebäudefunktionen im Smart Home

Dazu zählen unter anderem:

  • Zentrale Bedienung aller wichtigen Gebäudefunktionen
  • Intuitive KNX-Visualisierung
  • Energieflüsse und Verbrauchsdaten jederzeit im Blick haben
  • Integration von Türkommunikation und IP-Kameras
  • Steuerung und Fernzugriff per App
  • Langlebige Hardware für den Dauerbetrieb
  • Modernes Design
  • Systemoffenheit

Warum Multifunktionalität heute entscheidend ist

Die Erwartungen an die moderne Gebäudeautomation sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Gleichzeitig soll die Technik einfacher, übersichtlicher und komfortabler bedienbar sein. Genau hier zeigt sich der grundlegende Unterschied zwischen klassischen Bedienpanels oder Tablets und multifunktionalen KNX-Touchpanels.

Tablet und fest installiertes PEAKnx Touchpanel im Vergleich

Viele Touchpanels dienen in erster Linie als Bedienoberfläche. Weitere Funktionen wie KNX-Server, IP-Router oder die Steuerung per App werden dann über separate Systeme und Softwarelösungen bereitgestellt. Dadurch müssen Systemintegratoren und Anwender häufig mit mehreren Bedien- und Konfigurationsoberflächen arbeiten, die eingerichtet, gepflegt und aufeinander abgestimmt werden müssen.

Unsere PEAKnx Touchpanels verfolgen einen anderen Ansatz. Als All-in-one-Lösung vereinen sie Bediengerät, KNX-Server, KNX-IP-Router und unsere Visualisierungssoftware YOUVI sowie die Bedienungsmöglichkeit per App in einem System. Auch die Türkommunikation kann über das Touchpanel erfolgen. Klingelt es beispielsweise in einem Smart Home an der Tür, sehen die Bewohner direkt auf dem Panel, wer draußen steht, können mit der Person sprechen und die Tür öffnen. Das Panel übernimmt damit zugleich die Funktion einer Gegensprechstelle, sodass eine separate Innenstation entfallen kann. Für die Nutzer entstehen so keine zusätzlichen Kosten für ein weiteres Bediengerät.

PEAKnx All-in-one-Lösung mit KNX-Server, IP-Router, Türkommunikation und Smart-Home-App

Grundlage ist das Betriebssystem Windows IoT Enterprise LTSC. Es ermöglicht nicht nur die Nutzung von YOUVI, sondern auch die von weiteren Windows- und webbasierten Visualisierungen sowie Browseranwendungen. Zudem kann das KNX-Panel als Client betrieben werden.

Für Systemintegratoren bedeutet das weniger Aufwand bei Planung, Inbetriebnahme und Wartung, da zentrale Funktionen in einer Lösung gebündelt sind. Bauherren und Nutzer profitieren von einer einheitlichen Bedienoberfläche sowie einem flexiblen System, das sich an unterschiedliche Anforderungen anpassen und bei Bedarf erweitern lässt. So entsteht eine zukunftssichere Grundlage für eine leistungsfähige Gebäudeautomation.

PEAKnx Touchpanelfamilie mit Controlmicro, Control 12, Control 16 und Controlpro

Was alle PEAKnx Touchpanels gemeinsam haben

Unsere Touchpanelfamilie umfasst vier Modelle für unterschiedliche Anforderungen und Einsatzbereiche. Ob kompakter KNX-Raumcontroller oder leistungsstarkes Touchpanel: Alle Geräte basieren auf demselben Grundkonzept. Jedes Touchpanel ist als multifunktionale All-in-one-Lösung konzipiert und verbindet zentrale Funktionen der Gebäudeautomation in einem Gerät.

Zur gemeinsamen Ausstattung gehören, wie bereits erwähnt, ein integrierter KNX-Server, ein KNX-IP-Router und die Visualisierungssoftware YOUVI Basic. Als Betriebssystem kommt Windows IoT Enterprise LTSC zum Einsatz. Dadurch unterstützen alle Panels neben YOUVI auch weitere Windows- und webbasierte Visualisierungen sowie Browseranwendungen und können als Client eingesetzt werden.

  • All-in-one-Lösung
  • Entwickelt und gefertigt in Deutschland
  • Windows IoT Enterprise LTSC
  • Integrierter KNX-Server
  • Integrierter KNX-IP-Router
  • YOUVI Basic inklusive
  • Integrierter Busmonitor
  • Unterstützung weiterer Windows- und webbasierter Visualisierungen sowie Browseranwendungen
  • Clientbetrieb möglich
  • Lüfterlose Kühlung für den geräuschlosen Dauerbetrieb

Je nach Modell verfügen die Touchpanels über zusätzliche Ausstattungsmerkmale. Eine Vergleichsdarstellung dieser Merkmale findet sich am Ende des nächsten Kapitels.

Ein Touchpanel wird nicht nur täglich bedient, sondern ist auch dauerhaft Teil des Raums. Gerade in Wohnbereichen, Hotels, Büros oder repräsentativen Bereichen soll es deshalb nicht wie ein Fremdkörper an der Wand wirken. Bereits durch die Wahl der passenden Montagevariante lässt sich beeinflussen, wie stark das Panel im Raum in Erscheinung tritt. Je nach Modell stehen dafür unterschiedliche Möglichkeiten von der Aufputz- oder Unterputzmontage bis hin zur flächenbündigen Integration zur Verfügung.

Auch das Erscheinungsbild des Panels selbst lässt sich an die jeweilige Umgebung anpassen. Beim Control 12, Control 16 und Controlpro kann das standardmäßig schwarze oder weiße Frontglas dank Magnetmechanismus in Sekundenschnelle ausgetauscht werden, beispielsweise gegen ein individuell bedrucktes Frontglas, das zur Raumgestaltung oder zum Corporate Design passt.

Selbst wenn das Panel gerade nicht bedient wird, kann es sich in das Ambiente einfügen. Auf allen Touchpanels lässt sich der Bildschirmschoner mit eigenen Bildern, Grafiken oder Fotografien gestalten. So kann das Display im Ruhezustand je nach eigenem Geschmack ein Motiv zeigen, das zur Einrichtung oder zur Gestaltung der Wand passt. Wer Bildschirmschoner und Frontglas aufeinander abstimmt, kann so den Eindruck eines durchgängigen Bildes an der Wand erzeugen, bei dem die Technik optisch in den Hintergrund tritt.

Vier Panels – vier Einsatzbereiche

Nicht jedes Gebäude stellt die gleichen Anforderungen an ein KNX-Touchpanel. Während in einem Raum eine kompakte, unauffällige Steuerzentrale ausreicht, sind bei anderen Projekten eine größere Visualisierungsfläche, mehr Rechenleistung oder besondere Designwünsche gefragt. Deshalb gibt es nicht das eine Touchpanel für alle Anwendungen, sondern verschiedene Modelle für unterschiedliche Einsatzbereiche.

Mit unserer Touchpanelfamilie bieten wir für verschiedenste Gegebenheiten die passende Lösung. Alle Modelle basieren auf demselben Grundkonzept, unterscheiden sich jedoch hinsichtlich Displaygröße, Performance und typischen Anwendungsfällen.

Bei der Wahl des passenden Touchpanels spielt außerdem eine Rolle, ob es sich um einen Neubau oder die Modernisierung einer bestehenden KNX-Installation handelt. Wenn bereits ein älteres Touchpanel in der Wand montiert ist, muss beim Austausch nicht zwangsläufig auch die vorhandene Einbausituation verändert werden. Für zahlreiche ältere KNX-Panels verschiedener Hersteller bieten wir passende Austauschsets mit entsprechenden Adaptern. Wer sich dafür entscheidet, ein altes Panel gegen eines unserer aktuellen Touchpanels auszutauschen, kann die bereits vorhandene Unterputzdose weiter nutzen. Aufwendige bauliche Veränderungen lassen sich dadurch in vielen Fällen vermeiden. Welche bestehenden Panels sich durch welches PEAKnx Modell ersetzen lassen, sehen Sie in den Übersichten bei den einzelnen Touchpanels.

PEAKnx Touchpanels in unterschiedlichen Einsatzbereichen und Gebäudetypen

Das Controlmicro: Wenn eine kompakte All-in-one-Lösung gefragt ist

Nicht bei jedem Projekt steht eine große Visualisierungsfläche im Vordergrund. Manche Projekte brauchen einfach eine besonders platzsparende All-in-one-Lösung, die sich flexibel in unterschiedlichste Gebäude integrieren lässt.

Das Controlmicro spielt seine Stärken überall dort aus, wo eine vollwertige KNX-Steuerung auf möglichst kleinem Raum realisiert werden soll.

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Montage und Austausch

  • Montagevarianten: Aufputz, flächenbündig; Hoch- und Querformat
  • Austauschsets für: MT701 (ABB/Gira/Berker), Merten Touch Panel 7, Gira InfoTerminal Touch, Berker Master Control, JUNG Smart Panel, JUNG Facility Colour Touch Panel IP, Gira Control 9, Gira Smart Terminal

Das Control 12: Wenn Komfort im Alltag zählt

Ein Touchpanel ist eine Komponente der Gebäudeautomation, die täglich genutzt wird und dauerhaft sichtbar ist. Es begleitet die Bewohner oder Nutzer durch den Alltag – von der Steuerung von Beleuchtung, Beschattung und Heizung über den Blick auf Kamerabilder oder die Türkommunikation bis hin zur Visualisierung von Energieflüssen. Entsprechend hoch sind die Anforderungen: Die Bedienung soll intuitiv sein, häufig genutzte Funktionen sollen schnell erreichbar sein und das Panel soll sich gleichzeitig harmonisch in die Architektur einfügen.

Genau dieser Bedarf stand bei der Entwicklung des neuen Control 12 der 2. Generation im Mittelpunkt.

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Montage und Austausch

  • Montagevarianten: Aufputz, Unterputz, flächenbündig
  • Austauschsets für: Gira Control 9 Client 1 & 2, Gira InfoTerminal Touch, Berker Master Control, ABB/Busch-ComfortPanel 8136, ABB/Busch-Jaeger Raumpanel/Controlpanel, ABB Smart Touch, Busch Controlpanel, Busch ComfortPanel 9" & 12", JUNG Panel PCT 10, JUNG Smart Panel, JUNG Facility Colour Touch Panel IP, Merten Touch Panel 7, Feller Home-Panel 7, MT701 (ABB/Gira/Berker), JUNG Smart Control 7, Merten IP-Touch 10"

Das Control 16: Wenn Übersicht den Unterschied macht

Je umfangreicher ein KNX-Projekt wird, desto wichtiger wird eine Visualisierung, mit der die Anwender den Überblick behalten. Mehr Räume, zusätzliche Funktionen, Kamerabilder oder Energieinformationen sollen möglichst gleichzeitig erfasst werden können, ohne ständig zwischen einzelnen Ansichten wechseln zu müssen. Eine übersichtliche Darstellung trägt entscheidend dazu bei, die Gebäudeautomation intuitiv und effizient bedienen zu können.

Das Control 16 trägt diesem Anspruch konsequent Rechnung.

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Montage und Austausch

  • Montagevarianten: Aufputz, Unterputz, flächenbündig
  • Austauschsets für: JUNG Smart Control 7, JUNG Smart Control 10, Merten IP-Touch 10", PEAKnx Control 12

Erst die Software macht Gebäudeautomation erlebbar

Ein Gebäude kann noch so intelligent geplant sein, seinen eigentlichen Mehrwert entfaltet es erst dann, wenn sich alle gewünschten Funktionen einfach und intuitiv bedienen lassen. Niemand möchte lange nach der richtigen Funktion suchen oder Beleuchtung, Beschattung, Heizung und andere Bereiche über unterschiedliche Bedienoberflächen steuern. Eine gute Visualisierungssoftware führt die verschiedenen Funktionen deshalb in einer zentralen, intuitiv bedienbaren Oberfläche zusammen.

Mit YOUVI haben wir eine KNX-Visualisierung entwickelt, die weit über eine klassische Bedienoberfläche hinausgeht. Im Lieferumfang aller vier Touchpanels ist die Version YOUVI Basic enthalten. Sie ermöglicht die Steuerung und Visualisierung der KNX-Installation und kann je nach Projekt mit weiteren Modulen und Bridges erweitert werden.

YOUVI-Visualisierung im hellen und dunklen Darstellungsmodus

Und nicht alles muss von Anfang an feststehen. Bereits YOUVI Basic bringt neben der Visualisierung zahlreiche Funktionen für die tägliche Gebäudesteuerung mit. Dazu gehört auch die YOUVI-Mobile-App, mit der sich das Gebäude bequem über das Smartphone bedienen lässt. Wenn später weitere smarte Wünsche hinzukommen, kann YOUVI gezielt um zusätzliche Funktionen ergänzt werden. Wenn Sie z. B. die Türstation direkt über die Visualisierung bedienen, auf Kamerabilder zugreifen, die Gebäudesteuerung von unterwegs nutzen oder das Smart Home per Sprachbefehl steuern möchten, stehen dafür entsprechende YOUVI-Module zur Verfügung.

Wer sein Gebäude per Sprachsteuerung bedienen möchte, hat dafür verschiedene Möglichkeiten: Neben Alexa können KNX-Geräte über Apple Home auch mit Siri oder über Google Home mit dem Google Assistant gesteuert werden. Nutzer, die Sprachbefehle lieber ausschließlich lokal verarbeiten möchten, können die Offline-Sprachsteuerung ProKNX Aragon verwenden.

Auch individuelle Logiken und Routinen können ergänzt werden. Dann beginnt das Gebäude, auf bestimmte Situationen selbstständig zu reagieren: Wird beispielsweise ein geöffnetes Fenster erkannt, kann die Heizung im betreffenden Raum automatisch heruntergeregelt werden. Ebenso kann die Beschattung abhängig vom Sonnenstand gesteuert werden. Wiederkehrende Abläufe übernimmt die Gebäudeautomation somit selbstständig, ohne dass die Nutzer jedes Mal eingreifen müssen.

Weitere smarte Systeme in YOUVI integrieren

In der Praxis bestehen smarte Gebäude jedoch selten ausschließlich aus KNX-Komponenten. Vielleicht soll die vorhandene Soundanlage ebenso über die zentrale Visualisierung bedient werden wie Leuchten verschiedener Hersteller, die Klimaanlage oder die Photovoltaikanlage. Damit für diese Systeme keine separaten Bedienlösungen notwendig sind, lässt sich YOUVI über verschiedene YOUVI-Bridges mit weiteren smarten Welten verbinden. So können beispielsweise Multiroom-Audiosysteme von Sonos, Revox, trivum oder Bluesound, Beleuchtungslösungen wie Philips Hue oder Yeelight, verschiedene Trådfri-Geräte von IKEA sowie Systeme für Wetter oder Energiemanagement in YOUVI integriert werden. Die angebundenen Geräte erscheinen anschließend direkt in der Visualisierung und können dort gemeinsam mit den KNX-Funktionen bedient werden.

YOUVI-Bridges und -Module zur Integration zusätzlicher Funktionen und Systeme

Auch die Bedienoberfläche selbst können die Nutzer an ihre persönlichen Bedürfnisse und ihren Alltag anpassen. Neben den klassischen Bedienelementen bietet YOUVI verschiedene Widgets, mit denen sich zusätzliche Informationen und Funktionen direkt auf dem Dashboard abbilden lassen. Anwender können sich beispielsweise Energie- und Verbrauchswerte übersichtlich in der Visualisierung anzeigen lassen oder über Web-Widgets Webseiten und webbasierte Anwendungen direkt in das Dashboard einbinden. So finden sie wichtige Informationen und häufig genutzte Anwendungen direkt auf ihrem YOUVI-Dashboard und können von dort aus auf alles zugreifen, was sie im Alltag benötigen.

Individuelle Ansichten mit der Custom Page gestalten

Mit der Custom Page lässt sich auch die Bedienung selbst noch individueller gestalten. Nutzer können beispielsweise einen Grundriss oder ein Bild ihres Raums als Bedienoberfläche verwenden und die gewünschten Funktionen über frei platzierbare Icons dort anordnen, wo sie sich im Gebäude tatsächlich befinden. Durch Antippen des entsprechenden Symbols wird das zugehörige Widget geöffnet. Dabei muss es nicht bei einer einzelnen Ansicht bleiben: Mehrere Custom Pages lassen sich miteinander verknüpfen, sodass Nutzer beispielsweise von einem Gebäudeplan über das gewünschte Stockwerk bis in einen einzelnen Raum navigieren können. Die individuellen Ansichten können auf dem Dashboard oder innerhalb eines Raums verwendet werden und stehen sowohl auf dem Touchpanel als auch mobil zur Verfügung.

Neben der individuellen Anordnung der Funktionen können Nutzer auch das Design ihrer Visualisierung an ihren persönlichen Geschmack anpassen. Dafür stehen verschiedene Layouts, ein heller oder dunkler Darstellungsmodus, frei wählbare Akzentfarben und eigene Hintergrundbilder zur Verfügung. So können die Bewohner von Smart Homes nicht nur selbst entscheiden, wie sie YOUVI bedienen möchten, sondern auch, wie ihre persönliche Visualisierung aussehen soll. Auch Unternehmen oder Hotels können die Visualisierung gezielt an ihr jeweiliges Corporate Design anpassen.

Individuelle Bedienoberflächen mit der YOUVI Custom Page für Räume, Gebäude und Grundrisse

Wie aus dem ETS-Projekt die Visualisierung entsteht

Was für Anwender möglichst einfach und intuitiv funktionieren soll, muss zuvor auch effizient eingerichtet werden können. Eine wichtige Grundlage dafür schafft der Systemintegrator bereits bei der fachgerechten Projektierung in der ETS. Ist das KNX-Projekt entsprechend vorbereitet, kann es direkt in YOUVI importiert werden. YOUVI erkennt dabei die KNX-Geräte und erstellt automatisch eine Grundstruktur der Visualisierung. Dadurch müssen Räume und Geräte nicht noch einmal vollständig von Hand angelegt werden. Im Projekteditor kann der Systemintegrator die Visualisierung anschließend weiterbearbeiten und auf das jeweilige Gebäude sowie die Wünsche der Nutzer abstimmen.

Für die Nutzer bleibt bei YOUVI vor allem eines entscheidend: Sie brauchen sich nicht mit den verschiedenen Systemen im Hintergrund zu beschäftigen, sondern finden die für sie wichtigen Funktionen an einer zentralen Stelle. Und wenn sich ihre Wünsche später ändern, kann auch die Visualisierung entsprechend angepasst werden.

Wenn sich das Gebäude weiterentwickelt

Eine Gebäudeautomation sollte vorausschauend für viele Jahre geplant werden. Doch wie ein Gebäude tatsächlich genutzt wird, kann sich im Laufe der Zeit ändern. Es ist möglich, dass Räume anders genutzt werden, neue Geräte hinzukommen und sich auch die Erwartungen an Bedienung und Visualisierung weiterentwickeln. Umso wichtiger ist es, bei der Planung nicht nur die aktuellen Wünsche und Anforderungen zu berücksichtigen.

Auch YOUVI wird kontinuierlich um neue Möglichkeiten ergänzt. Welche Funktionen künftig besonders gefragt sind, können Nutzer dabei mit beeinflussen: Über unsere YOUVI-Entwicklungsplattform lassen sich geplante Funktionen einsehen, eigene Wünsche einreichen und Vorschläge bewerten. Neue Funktionen können zudem im Rahmen von Beta-Tests vorab ausprobiert werden. So fließen Erfahrungen und Wünsche aus der Community direkt in die Weiterentwicklung von YOUVI ein.

Eine wichtige Grundlage für langfristige Flexibilität ist darüber hinaus die Systemoffenheit unserer Touchpanels. Anwender sind nicht dauerhaft an eine bestimmte Visualisierung gebunden, sondern können neben YOUVI auch andere Windows- und webbasierte Lösungen sowie Browseranwendungen nutzen. Diese Offenheit wird unter anderem durch das eingesetzte Windows-Betriebssystem möglich und erfordert keinen Austausch der Hardware.

Gleichzeitig können die Touchpanels für die Gebäudeautomation je nach Projekt nicht nur als eigenständige All-in-one-Lösung mit integriertem KNX-Server, sondern auch als Clients eingesetzt werden. So können sie beispielsweise mit einem bereits vorhandenen Server zusammenarbeiten, statt selbst diese Aufgabe zu übernehmen.

Wer ein fest installiertes Touchpanel über viele Jahre nutzt, erwartet jedoch nicht nur Flexibilität bei der Wahl der Software und der Einbindung in das Gesamtsystem. Auch die Hardware sollte für den dauerhaften Einsatz ausgelegt sein. Alle unsere KNX-Touchscreens kommen ohne bewegliche Teile aus und arbeiten dadurch wartungsfrei und lautlos. Ein ausgeklügeltes Wärmemanagement schützt die Technik vor Ausfällen und sorgt dafür, dass die entstehende Wärme gleichmäßig über die Panelfront abgegeben wird. Gleichzeitig wird so eine Streifenbildung an der Wand vermieden, die durch Hitze und Dreck entstehen kann.

Doch auch langlebige Hardware muss irgendwann modernisiert oder ersetzt werden. Bei einer über viele Jahre genutzten Gebäudeautomation stellt sich dann die Frage, wie sich ein fest installiertes Touchpanel möglichst einfach austauschen lässt. Gerade beim Austausch eines älteren oder defekten Modells ist es von Vorteil, wenn vorhandene Unterputzdosen weitergenutzt werden können und keine größeren baulichen Eingriffe erforderlich sind. Für zahlreiche ältere KNX-Touchpanels bieten wir deshalb die bereits erwähnten Austauschlösungen an.

Austausch eines älteren KNX-Touchpanels gegen das PEAKnx Control 12

Multifunktionale Touchpanels in der Praxis

Wie unterschiedlich die Erwartungen an eine zentrale Gebäudesteuerung sein können, zeigt sich am besten in der Praxis. In einem smarten Einfamilienhaus stehen andere Themen im Mittelpunkt als in einem Ferienhaus, einem Büro oder einem öffentlich zugänglichen Gebäudekomplex. Mal geht es vor allem um eine intuitive Bedienung im Alltag, mal um die Einbindung zahlreicher Funktionen für unterschiedliche Nutzer oder eine besonders unauffällige Integration der Technik in die Architektur. Was das konkret bedeutet, zeigen Projekte, in denen unsere Touchpanels ganz unterschiedliche Aufgaben übernehmen.

Wie Technik und Wohnraum miteinander verschmelzen können, zeigt ein Einfamilienhaus in Oberösterreich. Bei der umfassenden KNX-Nachrüstung wurde ein Controlmicro zur zentralen Bedienstelle für zahlreiche Funktionen – von Beleuchtung und Beschattung über Türkommunikation bis hin zum Multiroom-Audiosystem. Auffällig unauffällig ist dabei seine Platzierung: Das Smart-Home-Panel wurde in eine Bildergalerie integriert und wechselt im Ruhezustand den Bildschirmschoner. So fügt es sich zwischen den umgebenden Bildern in die Wandgestaltung ein und ist dennoch jederzeit für die Smart-Home-Steuerung zugänglich.

Bildergalerie/Wandgestaltung PEAKnx Controlmicro als Teil einer Bildergalerie in einem Smart Home in Oberösterreich

Anders sieht die Aufgabe im Ferienhaus „Sansibar“ in der Nähe der Ostsee aus. Hier treffen zahlreiche Funktionen und Komponenten wie Beleuchtung, Sonnenschutz, Klimatisierung, Multiroom-Audio, Sauna, Outdoor-Jacuzzi oder die Wallbox auf regelmäßig wechselnde Feriengäste. Gerade diese sollen die Technik nutzen können, ohne sich in ihrer Urlaubszeit mit der Gebäudeautomation beschäftigen oder eine eigene App einrichten zu müssen. Die YOUVI-Visualisierung bündelt die Funktionen deshalb in einer zentralen Bedienoberfläche, die auch für wechselnde Gäste intuitiv nutzbar ist.

PEAKnx Controlpro als zentrale Gebäudesteuerung im Ferienhaus Sansibar an der Ostsee

Dass sich die Art der Bedienung auch an die Nutzung eines Gebäudes anpassen muss, wird im Büro der lise GmbH in Köln deutlich. In der offenen Arbeitsumgebung wechseln die Mitarbeitenden zwischen verschiedenen Arbeitsplätzen und Bereichen. Neben dem zentral installierten Controlpro nutzen sie deshalb die YOUVI-Mobile-App, um Funktionen der Gebäudeautomation auch direkt vom jeweiligen Arbeitsplatz aus zu steuern. So werden Beleuchtung, Beschattung, Präsenzsteuerung oder das Audiosystem Teil eines flexiblen Arbeitsumfelds.

Büroräume der lise GmbH in Köln mit KNX-Gebäudeautomation

Eine ganz andere Dimension erreicht die Gebäudeautomation in der Motorworld München. In dem weitläufigen Gebäudekomplex treffen ganz unterschiedliche Nutzungsbereiche aufeinander – von öffentlichen Flächen über Gastronomie und Veranstaltungsräume bis hin zu individuell genutzten Mietbereichen. Entsprechend unterschiedlich sind auch die Aufgaben der dort eingesetzten Touchpanels: Je nach Bereich stehen andere Funktionen und individuell angepasste Visualisierungen zur Verfügung. Die Panels werden dabei jeweils in Verbindung mit dem Gira HomeServer eingesetzt. Neben KNX werden auch weitere Systeme wie DALI, DMX oder Crestron in die Steuerung einbezogen.

Moderne Gebäudesteuerung mit dem Controlmini von PEAKnx in der Motorworld München

Fazit: Multifunktionale Touchpanels als langfristige Lösung für die Gebäudeautomation

Je mehr Funktionen in einem smarten Gebäude zusammenkommen, desto wichtiger wird eine Steuerungszentrale, die sich einfach und intuitiv bedienen lässt. Multifunktionale Touchpanels führen dafür unterschiedliche Bereiche der Gebäudeautomation auf einer gemeinsamen Oberfläche zusammen. Als All-in-one-Lösung vereinen unsere PEAKnx Touchpanels zudem KNX-Server und KNX-IP-Router in einem Gerät und haben die passende Visualisierung inklusive App bereits mit YOUVI Basic „an Bord“.

Welches Panel dabei das richtige ist, hängt vom jeweiligen Projekt ab. Displaygröße, Leistung und Montage spielen ebenso eine Rolle wie die gewünschte Visualisierung, zusätzliche Systeme oder die Frage, wer das Gebäude bedient. Mit vier unterschiedlich ausgelegten Touchpanels und der flexibel erweiterbaren YOUVI-Visualisierung bieten wir dafür Lösungen für verschiedene Gebäudegrößen und Einsatzbereiche.

Gleichzeitig lohnt es sich, bereits bei der Planung über die heutigen Wünsche hinauszudenken. Offene, Windows-basierte Panels, unterschiedliche Möglichkeiten zur Einbindung in die Gebäudeautomation und eine erweiterbare Visualisierung schaffen Spielraum, wenn später neue Geräte oder Funktionen hinzukommen oder sich die Gegebenheiten im Gebäude verändern.

Steuerung zahlreicher Funktionen in Smart Homes und Smart Buildings mit den multifunktionalen PEAKnx Touchpanels und der YOUVI-Visualisierung

Fazit: Multifunktionale Touchpanels als langfristige Lösung für die Gebäudeautomation

Je mehr Funktionen in einem smarten Gebäude zusammenkommen, desto wichtiger wird eine Steuerungszentrale, die sich einfach und intuitiv bedienen lässt. Multifunktionale Touchpanels führen dafür unterschiedliche Bereiche der Gebäudeautomation auf einer gemeinsamen Oberfläche zusammen. Als All-in-one-Lösung vereinen unsere PEAKnx Touchpanels zudem KNX-Server und KNX-IP-Router in einem Gerät und haben die passende Visualisierung inklusive App bereits mit YOUVI Basic „an Bord“.

Welches Panel dabei das richtige ist, hängt vom jeweiligen Projekt ab. Displaygröße, Leistung und Montage spielen ebenso eine Rolle wie die gewünschte Visualisierung, zusätzliche Systeme oder die Frage, wer das Gebäude bedient. Mit vier unterschiedlich ausgelegten Touchpanels und der flexibel erweiterbaren YOUVI-Visualisierung bieten wir dafür Lösungen für verschiedene Gebäudegrößen und Einsatzbereiche.

Gleichzeitig lohnt es sich, bereits bei der Planung über die heutigen Wünsche hinauszudenken. Offene, Windows-basierte Panels, unterschiedliche Möglichkeiten zur Einbindung in die Gebäudeautomation und eine erweiterbare Visualisierung schaffen Spielraum, wenn später neue Geräte oder Funktionen hinzukommen oder sich die Gegebenheiten im Gebäude verändern.

Zunehmend in den Fokus rückt dabei auch die Energieeffizienz. Regulatorische Entwicklungen wie die europäische Gebäuderichtlinie EPBD (Energy Performance of Buildings Directive) unterstreichen die wachsende Bedeutung von Energiemonitoring und intelligenter Steuerung. Mit unseren Touchpanels und YOUVI stehen bereits heute Funktionen für Energiemonitoring und -management zur Verfügung. Energie- und Verbrauchswerte lassen sich in der Visualisierung übersichtlich darstellen und machen den Energieverbrauch im Gebäude transparent.

Zukunftsfähigkeit betrifft jedoch nicht nur die Funktionen einer Gebäudeautomation, sondern auch die installierte Hardware. Bei der Modernisierung bestehender KNX-Installationen können in vielen Fällen dank passender Austauschlösungen die vorhandenen Unterputzdosen weiterverwendet werden.

So entsteht eine Gebäudesteuerung, die sich nicht nur heute komfortabel bedienen lässt, sondern gleichzeitig offen für das bleibt, was morgen kommt. Ganz nach unserem Motto „Wir bringen die Zukunft ins Haus“.

Quiz: Welches Touchpanel passt zu meinem Projekt?

Auswahl des passenden PEAKnx Touchpanels für unterschiedliche Projekte